Donnerstag, 20. Dezember 2018

Diebstahl im Bioraum

Es war ein ganz normaler Schultag.
Mellanie freute sich schon auf die AG danach.
Als der Unterricht vorbei war, ging sie gut gelaunt zu dem Raum, in dem die AG statt fand.
Überrascht stellte Mellanie fest, dass niemand da war und die AG scheinbar ausfiel. So schnell sie konnte, rannte sie die Treppen herunter. Doch zu spät. Die Tür war verschlossen.

Sie setzte sich auf die Treppe und begann zu weinen.
Mellanie beobachtete, dass ein schwarzes Auto auf den Schulhof rollte. Sie bekam große Angst. Sie beschloss, dass es klug wäre, das Nummernschild aufzuschreiben. Mellanie kramte nach einem Stift in ihrem Ranzen und kritzelte das Nummernschild schnell auf ihre Hand. Dann stiegen zwei dunkle Gestalten aus dem Wagen.
Ihr Herz pochte so laut, dass sie befürchtete, die Gestalten könnten es hören. Mellanie nahm die Beine in die Hand und rannte hinter den Bühnenvorhang.
Vorsichtig spähte sie dahinter hervor.
Die Unbekannten waren inzwischen an der Tür angekommen und
stocherten mit einem dünnen Draht am Schloss herum.
Es knackte und die Tür flog auf.
Leise flüsternd betraten sie den Raum. Sie machten sich auf den Weg zum Biologieraum.
Nervös kaute Mellanie auf ihren Fingernägeln herum.
Auf Zehenspitzen folgte sie den Gestalten, darauf bedacht keinen
laut von sich zu geben. Die Fremden verschwanden im Sammlungsraum. Ab hier traute sich Mellanie nicht mehr, ihnen zu folgen. Sie krabbelte in einen Schrank, im Biologieraum und zog die Tür hinter sich zu. Sie knarzte fürchterlich.

„Was war das?“ ,fragte einer der Einbrecher und kam dem Schrank fürchterlich nahe. Mellanie wagte nicht zu atmen.
„Ach, da war nichts.“, brummte der andere. Die beiden machten sich wieder ans Packen der Kisten. Nach gefühlten fünf Minuten hörte Mellanie, wie die Eindringlinge die Treppe herunter polterten.
Mellanie öffnete die Schranktür und folgte ihnen.
Die Gestalten waren gerade dabei die Kisten in ihr Auto einzuladen. Dann brausten sie davon.
Mellanie ging durch die aufgebrochene Tür und machte sich auf den Weg zu ihrer Freundin Paula, die zwei Straßen weiter wohnte. Dort angekommen klingelte sie an der Haustür.
Paula öffnete sie und runzelte die Stirn :„ Mellanie, was machst du denn hier?“ Doch Mellanie war schon an ihr vorbeigeschlüpft.
Sie brachte nur hervor : „Ich muss die Polizei anrufen!“
Nun war sie schon beim Wählen am Telefon.
„Ha-hallo.“, stotterte sie in den Hörer.
Am anderen Ende der Leitung ertönte eine tiefe
Männerstimme :„ Wer ist da?“
„Mellanie Krause.“, kam es wie aus der Pistole geschossen.
„ Heute Nachmittag wurde in der Schule eingebrochen und ich bin Zeuge, ich weiß das Nummernschild der Diebe! “
Und so erzählte sie die Vorkommnisse.
Der Polizist schwieg, bis Mellanie fertig war.
„Gut.“, sagte er „Bist du jetzt in Sicherheit?“
„Ja, ich bin bei meiner Freundin.“
„Okay, wir werden den Fall übernehmen.“, brummte der Mann.
Dann legte er auf. Nachdem Mellanie ihre Mutter angerufen und
diese sie abgeholt hatte, wartete sie das ganze Wochenende über, auf einen Anruf der Polizei.
Doch erst am Sonntag Abend war es so weit: Das Telefon klingelte. Schon nach dem zweiten Mal nahm sie ab.
„Hallo.“, hauchte sie in den Hörer. „Guten Tag.“,dieses Mal war es eine freundliche Frauenstimme, die ihr antwortete.
„Du musst Mellanie sein, stimmt's?“ „Ja.“
„Dank des Nummernschildes konnten wir die Diebe fangen!
Sie haben tatsächlich Wertsachen aus dem Biologieraum gestohlen. Aber inzwischen konnten die Mikroskope wieder zurück gebracht werden und die Verbrecher sitzen hinter Gittern.“
„Puh!“, seufzte Mellanie.
„Das hast du wirklich toll gemacht.“, lobte die Polizistin.
Sie verabschiedeten sich und legten auf.
Sofort rief Mellanie Paula an und erzählte ihr die Neuigkeiten.
„Toll!“, fand Paula. „Willst du heute noch vorbeikommen?“
„Klar!“, meinte Mellanie und legte auf.
Und obwohl es ihr vorkam, als wären Wochen vergangen, war alles noch wie vorher.
Anika und Alana, 14.12.2018
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Sonntag, 16. Dezember 2018

Schulsanitäter am Gymnasium Salzhausen

Wer sind die Schulsanitäter?
Ihr seht sie nie, aber sie sind doch wichtig. Alle sind verpflichtet jemanden in Not zu helfen, zu den Schulsanitätern gehören die, die mehr machen wollen, die Verletzten betreuen und so viel helfen wie man nur kann, nicht nur danebenstehen.
Alle ab der 6. Klasse können sich jedes Schuljahr bei der AG anmelden, sie findet wöchentlich am Mittwoch statt. Falls ihr Hilfe braucht, ist bei über 20 Mitgliedern in der AG allein und vielen mehr die mal dabei waren, immer jemand auf dem Schulhof in Sichtweite. Sie alle haben die Erweiterte Erste Hilfe gelernt, also wie man lebensrettende Maßnahmen einsetzt und akute Erkrankungen oder Verletzungen versorgt.

Frau Wein leitet die AG und begleitet sie auf jährlichen Wettbewerben wie „Mit Herz und Verband“ in Lingen oder bei Übungen mit anderen Schulen und echten Rettungssanitätern. Der Aufbau kann dabei großflächig öffentliche Wege versperren, die Mensa  zum Beispiel. Dutzende „Patienten“ blockieren dann jede Ecke. Die blutigen Wunden sind zum Glück nur geschminkt. Oftmals...

Selbst wenn sie nur geschminkt sind ist es immer noch aufregend zu helfen, der Druck ist aber viel geringer. Jedes mal könnt ihr jemanden helfen oder immer besser darin werden. Wie man sich fühlt könnt ihr auf YouTube sehen.

Wir freuen uns euch in unserer AG zu sehen!
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Freitag, 14. Dezember 2018

Mathenacht

Am Freitag, dem 23.11., war mal wieder die Mathenacht. Dabei wurden die ganze Nacht über lustige und auch nicht ganz so lustige Aufgaben gelöst.
Wer nicht weiß, was die Mathenacht ist: Dabei bekommen wir jahrgangsweise einen Haufen Aufgaben, für die wir die ganze Nacht Zeit haben. Diese Aufgaben sind in drei Runden aufgeteilt und die Lösungen der ersten beiden Runden werden online eingegeben. Wenn eine Gruppe alle Aufgaben richtig gelöst hat, geht es für den Jahrgang eine Runde weiter. Die Ergebnisse der dritten Runde werden (brieflich) eingeschickt und dann wird das ausgewertet – denn diese Aufgaben sind etwas schwerer als die anderen.
Es waren die meisten da, nur die 10. Klassen konnten keine Gruppen stellen. Dieses Jahr sind fast alle Jahrgänge wieder bis in die dritte Runde gekommen. Außer Jahrgang 11, die haben das nicht geschafft, leider war eine Aufgabe in Runde 2 so schwierig, dass wir sie bis 6 Uhr morgens nicht gelöst bekommen haben. Allgemein hat aber echt gute Stimmung geherrscht und auch die Lehrer hatten Spaß; zumindest glauben wir das.
Und weil so viele Leute Lust auf ganz viel Mathe haben, könntet Ihr ja nächstes Jahr auch mitmachen: Es gibt Pizza und falls Ihr nicht weiterkommt, hilft euch bestimmt gerne ein netter Oberstufenschüler. Fragt einfach im nächsten Spätherbst Euren Lieblingsmathelehrer.
Ansgar Jörg, 30.11.2018
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Sonntag, 18. November 2018

Vorlesung in der Bücherei

Am 16.11.2018 fand in der Bücherei des Gymnasiums Salzhausen eine Vorlesung statt. Den Schülern der 5. und 6. Klassen wurden aus verschiedenen Büchern vorgelesen. Die Bücherei war gemütlich und mit vielen Lichterketten und Postern geschmückt. Den Schülern wurden folgende Bücher vorgelesen:Nelson & Mandela, in dem es um Südafrikanische Kinder geht, die gerne Fußball spielen. Das zweite Buch war: Die Auserwählten im Labyrinth,in dem es darum geht, dass eine Gruppe Jugendlicher aus einem Labyrinth heraus finde muss. Vorgelesen wurde den Schülern von einem Mann und einer Schülerin. Sicherlich hat die Vorlesung die Kinder inspiriert und einige möchten vielleicht sogar das ein oder andere Buch lesen, denn


LESEN IST ANSTECKEND!!!
Verfasst von Annika und Alana
Bildquelle: pixabay.com (Stand: 12.01.2018 | 15:00) Quellseite

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Freitag, 16. November 2018

Tansania


In den letzten Tagen oder Wochen, kamen zwei Schüler innerhalb des Unterrichts in die Klassenräume und erzählten uns, dass sie noch mit anderen Schülern nach Tansania gefahren waren. Dort wären sie eine Woche geblieben, in der sie meistens im Waisenheim Watoto Wetu waren, in dem Kinder ohne Eltern wohnen.

Sie erzählten von dem langen Hin- und Rückflug, bei dem sie mehrmals umsteigen mussten, ihrem Besuch auf der Insel Sansibar und von ihren Besuchen an Stränden, welche teilweise verschmutzt waren, weil die Abflüsse im Meer endeten. Sie fanden, dass viele Personen in Tansania freundlich, aber etwas aufdringlich waren. Außerdem wurde berichtet, dass sie auf Tiere wie Giraffen, kleinere Affen und Antilopen, aber auch auf große Spinnen und Schlangen trafen. In Dar es Salaam fiel ihnen auf, dass viele große Gebäude nur halb fertig gebaut wurden und dass die Nähe von arm und reich extrem ist. In Tansania aßen sie meistens nur Reis und Pommes, welches sie von Straßenständen kauften, welche an Restaurants erinnerten.

Im Waisenheim gab es ein Jungen- und ein Mädchenzimmer. In einem Zimmer schliefen manchmal bis zu 9 Waisenkinder. Jedoch war das eigentliche Waisenheim abgerissen und durch zwei kleinere Heime ersetzt worden. In einem Waisenheim lebten auch ältere Kinder, welche ein Internat besuchten und nur in den Ferien im Waisenheim waren.

Durch die Exkursion wurden den Schülern bewusst, dass wir in Deutschland einen ziemlichen Luxus genießen und dass wir in Tansania mit dem gespendeten Geld mehr erreichen als in Deutschland. 
Pauline und Carlotta, 02.11.2018
Quelle ist die Website der Schule, abgerufen am 16.11.2018 um 14:25
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