Sonntag, 26. Mai 2019

23Grad Fashion Revolution Konferenz 2019

Wer an nachhaltige Kleidung denkt, denk zuerst an Kartoffelsäcke. Vielleicht sogar einen bunten Kartoffelsack, aber das ändert am Problem nichts. Dies ist eines der vielen Punkte, die auf der Fashion Revolution Konferenz angesprochen wurden. Diese fand am 24.4. statt und beschäftigte sich mit vielen Fragen, so unter anderem ob nachhaltige Kleidung wirklich hässlich sein muss oder was wir selber tun können, um uns nachhaltiger zu kleiden.
Anlass für die Konferenz war der genau 6 Jahre vorher stattgefundene Einsturz des Textilgebäudes Rana Plaza, bei dem über 1000 Menschen getötet wurden. Dieser hatte dafür gesorgt, dass eine Reihe von Organisationen, die sich mit den Arbeitsbedingungen in Ländern außerhalb Europas beschäftigen, gegründet wurden. Viele Menschen haben sich zum ersten Mal mit nachhaltiger Kleidung beschäftigt und letztes Jahr fand die erste Konferenz statt.
Die Veranstaltung war in der Leuphana Universität Lüneburg und begann mit einer Podiumsdiskussion von fünf Menschen, die sich besonders für nachhaltige Kleidung einsetzen und dies in den verschiedensten Bereichen tun. So reicht dies von einer Mitarbeiterin des Avocadostores (die nachhaltige Kleidung verkaufen) bis zu einem Influencer und Blogger. Angesprochen wurden hierbei Dinge wie die Verantwortlichkeit von Unternehmen und was wir selbst tun können: So waren sich alle Beteiligten einig, dass ein guter Anfang wäre, wenn wir nicht dauernd neue Kleidung kaufen. So kauft der Durchschnittsdeutsche (so sehr ich diesen Begriff hasse) mehr als fünf Kleidungsstücke pro Monat; schon unter diesem Wert liegen ist eine Verbesserung.
Anschließend fanden einige Workshops zum Thema statt. Dies waren zum Beispiel die Geschlechtsgleichheit in der Textilproduktion, Mikroplastik in Textilien und Bloggen für nachhaltige Kleidung.
Ich will hier aber nicht in die Tiefe gehen: Informiert euch lieber selber! Nächstes Jahr wird wohl eine weitere Konferenz stattfinden, und ich kann nur empfehlen, auch dort hinzugehen. Wenn Ihr eure Lehrer davon überzeugt, dann erwartet euch eine interessante Veranstaltung, die auch zum Nachdenken über den Kauf von Kleidung anregt.
Ansgar Jörg, 24.5.2019

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Freitag, 24. Mai 2019

Heidepark-Ausflug der Buslotsen am 22.05.

Wie jedes Jahr wurde der Heidepark während der dritten und achten Stunde besucht. Viele Gymnasial- und Oberschüler, die die Ausbildung zum Buslotsen absolviert hatten und ihren Dienst verrichteten, genossen die (anfangs) kleinen oder nicht existierenden Warteschlangen vor den Achterbahnen. Der wolkenverhangene Tag strich dahin und die Wartezeiten wurden länger. Nach vielen rasanten Fahrten und einigen Runden durch den Park war es vierzehn Uhr und damit Zeit zu gehen. Jedoch wurde noch ein Foto gemacht, bevor die Abfahrt bevorstand. Eine halbe Stunde vor dem Ende der achten Stunde, und damit auch vor den Bussen, kamen sie schließlich in der Schule an, wo sie dann wieder ihrem Dienst nachgingen.
Der Ausflug hat Spaß gemacht und sollte die folgenden Jahre weitergeführt werden.
Pauline Sabath, 24.05.
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Sonntag, 24. März 2019

Fridays for Future am 15.3.


Am letzten Freitag, dem 15.3., waren wir vom Salzreporter in Lüneburg und Hamburg bei den entsprechenden „Fridays for Future“-Demonstrationen. Dabei handelt es sich um von Schülern organisierte Proteste, die sich vor allem darum drehen, dass auch politisch mehr gegen Klimawandel vorgegangen werden soll – denn wofür zur Schule gehen, wenn wir bald eh keine Welt mehr haben werden, um unser gelerntes Wissen einzusetzen? Dabei handelt es sich aber nicht um eine reine Schülerveranstaltung, auf die nur Veganer und Ökofreaks gehen. Aus vielen Klassenstufen waren Schüler anwesend und besonders aus den höheren Jahrgängen besonders viele; Außerdem waren dort auch Gruppen wie „Omas gegen Klimawandel“ und auch einige Studentengruppen.
In Lüneburg haben sich zuerst alle am Marktplatz vor dem Alten Rathaus gesammelt, wo auch einige Reden zum Thema gehalten wurden. Von dort aus ging dann der Zug durch Lüneburg los: Einmal durch das gesamte Shoppingviertel, während Sachen wie „Keine Toleranz für Klimaignoranz“, „Kohlestop, hopp hopp hopp“ oder „Leute lasst das Shoppen sein, reiht euch in die Demo ein“ von der Menge gerufen wurden. In Hamburg verlief das ähnlich, nur ging es da am Hauptbahnhof los.
Insgesamt wurde uns sehr deutlich, wie wichtig das Thema für viele Schüler ist und wir können nur empfehlen, auch für unsere Zukunft demonstrieren zu gehen.
Zum Abschluss noch einmal eine wichtige Anmerkung: Zwar waren die Demonstrationen besonders für den 15.3. besonders beworben, doch sie finden jeden Freitag statt. Beachtet dabei aber, dass die Schule den Fehltag nicht entschuldigen kann; Zwar hat die Schulleitung nichts gegen die Demonstrationen, doch kann sie das rechtlich nicht tun, da wir Schüler kein Recht auf Demonstrationen in der Schulzeit haben. Das bedeutet, dass das ein unentschuldigter Fehltag wird. Aber am Ende ist das ja der Punkt, denn in der Schule lernt man ja fürs Leben und das müssen wir retten.
Ansgar Jörg, 24.3.2019
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Freitag, 22. Februar 2019

Friday for future

Ein Kommentar der Redaktion


Wie ihr sicher alle mitbekommen habt gibt es seit einigen Monaten die Friday For Future Demonstrationen von Schülern*innen weltweit. Für alle, die nicht wissen, was es ist, an den Friday For Future Demonstrationen nehmen Schüler*innen teil, die Freitags während der Schulzeit auf die Straße gehen und vor ihren jeweiligen Parlamenten für bessere Klimarichtlinien protestieren, da sie sagen, dass jahrelang ander über unsere Zukunft bestimmt haben: jetzt nehmen wir es selber in Angriff und treten in Aktion.

Diese Demonstrationen sind in Deutschland sehr umstritten, da es in Deutschland kein Streikrecht für Schüler*innen gibt, dafür aber die Schulpflicht und die wird dadurch nicht eingehalten - außer die Schule beurlaubt einen dafür, was aber die wenigsten Schulen tun.

Ich fordere hiermit unsere Schüler*innen und unsere Schulleitung auf, das wir uns als Schulgemeinschaft zusammenschließen und als Gemeinschaft zu den Protesten fahren sollen. Denn nur als Gemeinschaft können wir etwas erreichen. Deswegen: Mitschüler*innen aller Länder, vereinigt euch! Schließlich dulden wir die Schmach nicht länger, dass andere über UNSERE Zukunft entscheiden. Schüler*innen: hört die Signale, die Zeit ist reif, jetzt oder nie, wir müssen die Chance ergreifen.
Zu diesem Zeitpunkt läuft die größte Demo in Deutschland in Berlin mit über 10.000 Schülern*innen. Wir müssen für unsere Zukunft aufstehen, auf die Straße gehen, und sie uns erkämpfen, wie es regelmäßig in unserem westlichen Nachbar Frankreich passiert, wenn da die Regierung die Zukunft aus den Augen verliert wird direkt auf die Straße gegangen, hier in Deutschland ist das leider nicht so oft der Fall.
Wir müssen nicht nur unsere Mitschüler*innen mobilisieren, sondern auch unsere Eltern-Generation, damit wir ein besseres Demonstrationsrecht bekommen und sich unsere Zukunft durch stärkeren Klimaschutz verbessert!

Luca Fais, 08.02.2019
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Sonntag, 10. Februar 2019

Exkursion zur Gedenkstätte Neuengamme

Am 14. November 2018 haben die Klassen 10L und 10F1 im Rahmen des Geschichtsunterrichts eine Exkursion zum ehemaligen KZ Neuengamme, welches am Rande von Hamburg liegt, gemacht. Diese ging von der ersten Stunde bis zur sechsten Stunde und beinhaltete eine Führung über das Gelände. Viele der ehemaligen Gebäude, vorallem die Holzbarracken, wurden abgerissen, da die Stadt Hamburg auf dem ehemaligen Konzentrationslager ein Gefängnis errichtete, dass bis 2006 in Betrieb war. Neuengamme war kein Vernichtungslager sondern ein Arbeitslager in dem Klinkersteine hergestellt wurden. Trotzdem starben viele Insassen an den miserablen Umständen. Das Klinkerwerk ist eines der noch intakten Gebäude, genauso wie die SS-Garage und die Walterwerke. Neben dem restaurierten Apellplatz liegen zwei weitere noch intakte Gebäude. In diesen Häusern befindet sich die Hauptausstellung. Unter den Austellungsstücken befinden sich Zeichnungen, Habseligkeiten der Inhaftierten aber auch die Geschichten von manchen der Häftlinge.
Marvin, 8.2.2019
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