Freitag, 15. Juni 2018

Dolphinlove

Mittwoch. Endlich Sommerferien.

Heute geht es los. Ab in den Urlaub!

Flughafen Frankfurt, keine Ahnung wie wir hier her gekommen sind.

Ich bin so aufgeregt.
Hier steht er, der Flieger ,der uns in den Urlaub bringt. Das Ziel? MIAMI!
Endlich kommt das Signal zum Einsteigen, das Abenteuer beginnt.
Wir haben Plätze auf dem Oberdeck, beeindruckend wie riesig das alles ist.
Das so ein großes schweres Flugzeug überhaupt fliegen kann.
Es ist früh am Nachmittag und die Sonne strahlt vom blauen Himmel.
Wow! Ich freue mich so sehr auf den Urlaub.
Das gute ist: die Sommerferien haben gerade erst begonnen.
Unser Flieger rollt zur Startbahn — mit brüllenden Motoren geht es los. Kurs MIAMI.
Gut 9 Stunden wird es dauern, Zeit zum chillen und lesen.
Zeit voller Vorfreude auf den Urlaub.
Nach einem langen Flug, der gar nicht verging wie im Flug, landen wir wohlbehalten
auf dem Flughafen von MIAMI. Wie riesig das hier alles ist. Spannend.
Nach kurzen Gang durch die Gangway, die Luft ist stickig und heiß, steigen wir aus.
Draußen ist es bestimmt mindestens 40 Grad im Schatten.
Das schafft das Thermometer bei uns das ganze Jahr nicht.
Zuerst geht’s zum Gepäckband. Hier laufen einige Hunde der amerikanischen
Landwirtschaftsbehörde um die Koffer der Fluggäste herum, die sich da auf dem
Gepäckband drehen. Sie suchen Nahrungsmittel, die Touristen verbotener Weise mitgebracht haben. Doch sie finden trotz intensivem schnüffeln – nichts.
Das ist nicht das Einzige was die Amerikaner bei der Einreise in Ihr Land nicht mögen.
Wenn man z.B. ein wenig Dreck, Erde oder Staub unter seinen Wanderschuhen hat,
haben Sie Angst, dass man Bakterien einschleppt. Deshalb muss man Ihnen erst die
Schuhsohlen vorzeigen.
Ich hatte ein klein wenig Dreck unter meinen Schuhen und sofort gab es ein Gespräch
mit den US Beamten.
Sie flippten förmlich aus wegen den paar Krümeln.
Entsetzt rief einer von Ihnen: ,, Sie hat Erde an den Schuhen!!!!"
„Ach, das bisschen Dreck wird Amerika auch nicht zerstören“, riefen meine Eltern.
Die falsche Antwort zur falschen Zeit.
Mit diesen Schuhen können wir Sie nicht einreisen lassen.
Nach 2 Stunden Diskussion, gründlicher Reinigung, dann endlich das 0k.
Na endlich, los geht’s! Verrücktes Land.
Auf zum Mietwagen und ab ins Hotel.
Wow was für ein Strand — Muss Miami Beach sein, Strand in beide Richtungen soweit
das Auge reicht.
Zeit für Erholung.
Mama und Papa genießen die Sonne, ich schwimme im Meer.
Plötzlich und unerwartet stupst mich etwas an. Ich drehe mich um. Ein Delfin direkt bei
mir — unfassbar schön.

Er ist noch recht klein, seine Haut schimmert in der Sonne und er sieht mich mit seinen
goldbraunen Augen vertrauensvoll und freundlich an.
Wie durch ein Wunder scheint er mich zu verstehen, ich kann mit ihm kommunizieren.
Nicht durch Wörter und Sätze, nein nur durch Körpersprache.
Ich spüre, dass zwischen uns etwas Besonderes ist. Wie ein unsichtbares Band.
Ich nenne ihn ,,Magic", denke das passt!
Wir schwimmen jetzt schon eine ganze Weile miteinander im Meer herum und spielen
sogar Ball zusammen.
Irgendwann rufen mich meine Eltern zurück, aus dem Wasser.
Selena, kommst Du bitte ?
wir wollen nach Hause — es ist schon 20:00 Uhr!!!

Morgen ist ja auch noch ein Tag und — wir sind ja gerade erst angekommen!

Ich verabschiede mich von meinem neuen kleinen Freund, natürlich nicht ohne zu
versprechen, dass wir uns morgen wiedersehen können.
Überglücklich von der Begegnung mit Magic falle ich später erschöpft ins Bett.

Was für ein langer Tag.

Jeden Tag gehe ich jetzt zum Strand um ihn zu besuchen.
Wir haben eine tolle Zeit zusammen.
Irgendwann geht leider auch die schönste Zeit und der längste Urlaub vorüber und es
heißt Heimreise.
Traurigkeit macht sich breit, der Abschied von Magic fallt mir unendlich schwer.
Mein Gefühl sagt mir, aus irgendeinem Grund, dass es kein Abschied für immer sein wird.
Ich habe nur einen Wunsch — meinen kleinen Freund wiederzusehen.
Es ist jetzt 19:00 Uhr, der Flieger mit uns an Board hat Kurs auf das Meer genommen.
Kurs nach Hause.
Sehnsüchtig blicke ich aus meinem Flugzeugfenster, Magic sehe ich nicht.
Ob er mich auch vermisst?
Ich tröste mich ein wenig damit, dass wenn wir zu Hause sind, noch immer 3 Wochen
Ferien sind. Das ist der Vorteil, wenn man zu Beginn der Ferien verreist.
Und das Meer muss ich auch nicht vermissen, denn wir wohnen an der Nordsee, ich bin
es auch daheim gewöhnt, auf den Strand zu schauen.
Wieder erscheint mir der Flug endlos lang.
Zurück in Deutschland erwartet mich Eines sicher nicht.
Hunde am Gepäckband, dafür aber leider auch keine Delfine in der Nordsee.
Schade eigentlich.
Magic fehlt mir so sehr.
Nach der Ankunft geht es direkt mit dem Auto nach Hause.
Daheim angekommen home sweet home. Zuhause ist es doch auch schön.

Mein Weg führt mich, wie kann es anders sein, direkt an den Strand.
Ich weiß nicht genau warum, aber ich folge meinem Gefühl, höre auf meine Sinne.
Es zieht mich magisch zum Strand.

Ich blicke auf das Meer, sehe dabei etwas was mich verwirrt.
Haben wir jetzt Delfine in der Nordsee - das kann nicht sein.
Jetzt geht meine Fantasie mit mir durch.
Und doch, da ist es wieder...und wieder.. wirklich es ist ein Delfin!
Er schwimmt direkt auf mich zu ich kann es nicht fassen.
Magic. Du bist hier?
Hier bei mir? Wir verstehen uns als waren wir nie getrennt.
Bist Du wegen mir hergekommen? Ja das bin ich.
Damit ist Magic der einzig je beobachte Delfin in der Nordsee

Wir sind wohl wirklich füreinander bestimmt.


#Dolfinlove 


Francesca Kühl (5d), Juni 2018
Verantwortlich für diesen Inhalt:Francesca Kühl 


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Der Ausflug der Buslotsen in den Heidepark

Am 14.06.2018 fuhren die Buslotsen beider Schulen um halb Zehn los in den Heidepark. Als wir ankamen, machten erst einmal alle Buslotsen des Gymnasiums ein Foto und danach wurden wir auf den, zu unserem Glück, noch nicht so vollen Park losgelassen. Nach ca. vier Stunden Spaß auf den Achterbahnen, den Wildwasserbahnen und vielen weiteren Attraktionen mussten wir schon wieder den Park verlassen, um zurück zu den Schulen zu fahren und unsere Busse nach der achten Stunde zu erwischen.

Der Ausflug hat Freude bereitet und ich freue mich schon auf das nächste Jahr.
Pauline Sabath, 15.06.2018
Verantwortlich für diesen Inhalt: das komplette Team
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Freitag, 4. Mai 2018

Straßenkinder Aktion

Am 16. Februar 2018 veranstaltete die Klasse 6a eine Staßenkinder-Aktion.
Im Vordergrund dieser Aktion stand das Sammeln von Spenden um Kindern auf der ganzen Welt zu helfen. Die Aktion fand in den Pausen statt und lief wie folgt ab:

Zu Beginn des Tages gingen einige Schüler den Lehrkräften auf dem Parkplatz entgegen, um ihnen gegen eine kleine Spende ihre Taschen zu tragen, oder die Autoscheiben zu putzen.
Außerdem haben mehrere Schüler im Voraus zu Hause Kuchen und Muffins gebacken. Diese Köstlichkeiten wurden zusammen mit von den Schülern selbst belegten Sandwiches verkauft.
Zudem wurden in der ersten und zweiten großen Pause Lose angeboten. Als Hauptpreis gab es Blumen zu gewinnen. Weitere Preise waren Sandwiches und leckere Waffeln.
Um weitere Spenden zu erhalten war die 6a auch bereit anderen Schülern die Schuhe zu putzen. Das kam bei Allen ebenfalls gut an.

Die Aktion war ein großer Erfolg, da die Klasse 6a insgesamt 158,63 Euro an Spendengeldern eingenommen hat. Die Einnahmen wurden an die Organisation „Terre des hommes“ gespendet, da diese Straßenkindern auf der ganzen Welt hilft.

Wir danken ALLEN die so aktiv und mit Freude teilgenommen haben.

Eure 6a
Enie Marie Wegner, Mai 2018
Verantwortlich für diesen Inhalt: die 6a

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Freitag, 27. April 2018

Die „Deutsche Leitukultur“

„Rasen ist heilig. Der Rasen ist heilig. Betreten verboten. Selbstkritik ist nationale Kunstform. Meckern Volkssport. Nutella Religion.“
Seitdem Flüchtlinge Zuflucht in unserem Land suchen, weisen viele auf die „Deutsche Leitkultur“, hin. Man solle nicht vergessen, wer wir sind und woher wir kommen. Die Frage, die damit unvermeidlich einhergeht: Sollen wir alle in Deutschland lebenden Menschen an diese Leitkultur anpassen? Zu klären ist erstmal, was Leitkultur ist. Die oben genannten Zitate gehen in die Richtung, aber im Allgemeinen ist damit das Spießerdasein gemeint. Ich bin der Meinung, dass man niemanden zwingen sollte, die Deutsche Leitkultur anzunehmen, weil die Deutsche Kultur bereits Offenheit gegenüber Neuem vorgibt. Allerdings wäre der Zusammenhalt größer. Man könnte nationale Ziele geeint und mit einer gemeinsamen Vision anstreben. Als Beispiel lässt sich dafür aber leider nur das NS-Regime anführen, welches für alle Beteiligten keine schöne Erfahrung war. Deshalb ist es wichtig, dass Deutschland keine totalitären Züge annimmt. Ein Argument für das Etablieren der Deutschen Leitkultur bei allen Menschen mit Migrationshintergrund wäre die erleichterte Integration. Durch eine Gemeinsame Kultur werden Barrieren und Missverständnisse beseitigt, was eine erleichterte Kommunikation ermöglicht.
Es ist jedoch zu bedenken, dass das Zwingen zur Kultur die persönliche Meinungsfreiheit und damit auch die Menschenrechte verletzt. Beispielweise zwingen wir einen Flüchtling, Weihnachten in die Kirche zu gehen, obwohl er das nicht möchte. Gehe ich nun aber in ein anderes Land, versuche ich auch so viel wie möglich über dieses Land zu erfahren und seine Kultur aufzunehmen, beispielweise im Urlaub.
Fraglich ist allerdings, ob man dabei die eigene Kultur vergessen sollte. Denn es ist richtig, seine Identität zu behalten. Deshalb ist es wichtig, dass Deutsche Flüchtlinge stolz ihre Kultur weiter ausleben, denn davon lebt Deutsche Kultur. Von dem bunten Gemisch vieler Deutscher mit unterschiedlichen Herkünften. Das ist Deutschland, wie ich es sehe, und wie ich es sehen möchte.
Mein Fazit zu der Frage, ob wir alle an die Deutsche Leitkultur anpassen sollen, ist für mich eindeutig. Nein, auf keinen Fall werden wir jemanden zwingen, diese Kultur anzunehmen. Denn unsere Kultur ist multikulturell.

Bernd Stüven, 27.04.2018
Werk aus dem Deutschunterricht mit Frau Petersen

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Quelle der Bildgrundlage: pixabay.com (Stand: 27.04.2018 | 14:50) Quellseite
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