Freitag, 27. April 2018

Die „Deutsche Leitkultur“

„Rasen ist heilig. Der Rasen ist heilig. Betreten verboten. Selbstkritik ist nationale Kunstform. Meckern Volkssport. Nutella Religion.“
Seitdem Flüchtlinge Zuflucht in unserem Land suchen, weisen viele auf die „Deutsche Leitkultur“, hin. Man solle nicht vergessen, wer wir sind und woher wir kommen. Die Frage, die damit unvermeidlich einhergeht: Sollen wir alle in Deutschland lebenden Menschen an diese Leitkultur anpassen? Zu klären ist erstmal, was Leitkultur ist. Die oben genannten Zitate gehen in die Richtung, aber im Allgemeinen ist damit das Spießerdasein gemeint. Ich bin der Meinung, dass man niemanden zwingen sollte, die Deutsche Leitkultur anzunehmen, weil die Deutsche Kultur bereits Offenheit gegenüber Neuem vorgibt. Allerdings wäre der Zusammenhalt größer. Man könnte nationale Ziele geeint und mit einer gemeinsamen Vision anstreben. Als Beispiel lässt sich dafür aber leider nur das NS-Regime anführen, welches für alle Beteiligten keine schöne Erfahrung war. Deshalb ist es wichtig, dass Deutschland keine totalitären Züge annimmt. Ein Argument für das Etablieren der Deutschen Leitkultur bei allen Menschen mit Migrationshintergrund wäre die erleichterte Integration. Durch eine Gemeinsame Kultur werden Barrieren und Missverständnisse beseitigt, was eine erleichterte Kommunikation ermöglicht.
Es ist jedoch zu bedenken, dass das Zwingen zur Kultur die persönliche Meinungsfreiheit und damit auch die Menschenrechte verletzt. Beispielweise zwingen wir einen Flüchtling, Weihnachten in die Kirche zu gehen, obwohl er das nicht möchte. Gehe ich nun aber in ein anderes Land, versuche ich auch so viel wie möglich über dieses Land zu erfahren und seine Kultur aufzunehmen, beispielweise im Urlaub.
Fraglich ist allerdings, ob man dabei die eigene Kultur vergessen sollte. Denn es ist richtig, seine Identität zu behalten. Deshalb ist es wichtig, dass Deutsche Flüchtlinge stolz ihre Kultur weiter ausleben, denn davon lebt Deutsche Kultur. Von dem bunten Gemisch vieler Deutscher mit unterschiedlichen Herkünften. Das ist Deutschland, wie ich es sehe, und wie ich es sehen möchte.
Mein Fazit zu der Frage, ob wir alle an die Deutsche Leitkultur anpassen sollen, ist für mich eindeutig. Nein, auf keinen Fall werden wir jemanden zwingen, diese Kultur anzunehmen. Denn unsere Kultur ist multikulturell.

Bernd Stüven, 27.04.2018
Werk aus dem Deutschunterricht mit Frau Petersen

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Quelle der Bildgrundlage: pixabay.com (Stand: 27.04.2018 | 14:50) Quellseite
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Bitte macht, dass Hitzefrei ist, BITTE!

Salzhausen, 20.04.2018, 13:43 Uhr. 28°C, 31% Luftfeuchtigkeit.
Dass es noch kein Massensterben durch Erstickungstod gab, ist ein Wunder!
Zur Information: Die normale Luftfeuchtigkeit in Deutschland beträgt (während der Sommermonate) im Durchschnitt 70%.
Es kann zwar noch immer wärmer werden als 28°C, aber trotzdem wollen wir alle Hitzefrei!
Da stellt sich zwangsläufig die Frage, die viele Lehrer an solch warmen Tagen in einem stetigen Fünfminutentakt hören.
„Warum ist kein Hitzefrei?“
Da die Lehrer nichts damit zu tun haben, sondern alleine die Schulleitung, können sie ja schlecht antworten.  
Aber wie legen DIE das fest?
Hier 10 authentische Theorien, wie die Schulleitung festlegt, ob an einem solch heißen Tag Hitzefrei sein soll.

1. Wenn es über 30°C ist, wird Hitzefrei vorgeschlagen. Dann würfelt man mit einem sechsseitigen Würfel. Wenn eine 7 fällt ist Hitzefrei.
2. Wenn es in der Biologie Sammlung so warm wird, dass die Verwesung jeglicher organischen Abfälle einsetzt, ordnet die Schulleitung Hitzefrei an.
3. Wenn es zu spontanen Buschbränden kommt, wird über Hitzefrei nachgedacht.
4. Um festzustellen, ob Hitzefrei veranlasst werden muss, legt die Schulleitung eine Eisenstange nach draußen. Wenn diese Innerhalb von 60 Sekunden sublimiert, (fest→ gasförmig) bekommt die Schülerschaft die 6. Stunde frei. Vielleicht auch 7./8.. Da muss man extra nochmal nachprüfen.
5. Wenn man Spiegeleier auf der Schaukel braten kann, haben wir alle unser zweites Frühstück.
6. Sobald der Schulleiter in kurzer Hose und Hawaii-Hemd die Schule betritt, ist den ganzen Tag frei. Es handelt sich um einen Notfall.
7. Wenn der Katastrophenschutz vor unserer Tür steht, denkt die Schulleitung darüber nach.
8. Wenn unserer Gehirn gar ist, dann ist Hitzefrei. Aber dann ist es ja auch irgendwie zu spät.
9. Wenn die Schule sich spontan entzündet, fallen die darauffolgenden Stunden aus.
10. Wenn es warm ist fällt die Schule aus.

Welche dieser 10 Methoden möchtet ihr an unserer Schule etablieren? Schreibt es in die Kommentare!

Bernd Stüven, 20.04.2018
Verantwortlich für diesen Inhalt: das komplette Team

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Freitag, 23. Februar 2018

Interview mit Herrn Hamzé

Anmerkung der Redaktion: Dieses Interview wurde im Sommer 2016 geschrieben und sollte ursprünglich in das Jahrbuch. Da wir dies aus internen Gründen aber nicht geschafft haben, ist es nun hier veröffentlicht. Vielleicht ist nicht mehr alles aktuell, aber es ist trotzdem das beste Interview mit ihm, was ihr hier finden werdet! :)







Name: Medhi  Hamzé
Alter: 29
Fächer: Ch, Bi


Salzreporter: Seit wann sind sie Lehrer? 
Herr Hamzé: Februar 2016
Salzreporter: Wie war ihr erster Eindruck von der Schule?  
Herr Hamzé: Strukturiert, gut organisiert, neu.
Salzreporter: Mit welchem Wort würden sie die Schule jetzt beschreiben? 
Herr Hamzé: Freundlich.
Salzreporter: Warum sind sie Lehrer geworden?  
Herr Hamzé: Ich hatte viel Spaß an Bio und Chemie und wollte es unbedingt weitermachen.
Salzreporter: Was halten sie von Handys im Unterricht?  
Herr Hamzé: Wenn sie nur für Unterrichtszwecke genutzt werden, toll.
Salzreporter: Finden sie, dass sie schnell im Arbeiten korrigieren sind? 
Herr Hamzé: Ja, ziemlich.
Salzreporter: Wie lange müssen sie außerhalb der Schulzeiten noch etwas für die Schule vorbereiten? 
Herr Hamzé: Für 2 Doppelstunden ungefähr 1 Stunde. Das hängt aber auch von der Klasse ab.
Salzreporter: Was wollten sie als Kind werden? 
Herr Hamzé: Architekt.
Salzreporter: Was war früher ihr Lieblingsfach?  
Herr Hamzé: In der Grundschule Mathe, dann in der Mittelstufe Sport und in der Oberstufe Chemie.
Salzreporter: Was wären sie, wenn sie kein Lehrer wären? 
Herr Hamzé: Wissenschaftler, aber manches kann man sich nicht aussuchen.
Salzreporter: Haben sie sich schon mal das Recht zurückgewünscht, Schüler schlagen zu dürfen? 
Herr Hamzé: Immer natürlich. [Anm. d. Red.: Der Satz kam erst gaanz lange danach. Ganz sicher.] Natürlich nicht.
Salzreporter: Haben sie Frau/Mann und/oder Kinder oder Haustier? 
Herr Hamzé: Eine Frau und einen Sohn.
Salzreporter: Was ist ihr Lieblingsessen?  
Herr Hamzé: Gefüllte Weinblätter.
Salzreporter: Haben sie ein besonderes Hobby? 
Herr Hamzé: Zocken, am liebsten LoL. [Anm. d. Red: Er spielt nicht mit Schülern.] 
Salzreporter: Sind sie Fußballfan, wenn ja von welchem Verein?  
Herr Hamzé: Ja, FC Bayern.
Salzreporter: Lieblingsserie? 
Herr Hamzé: Game of Thrones.
Salzreporter: Lieblingsfilm?  
Herr Hamzé: „Die üblichen Verdächtigen“ von 1995
Salzreporter: Lieblingsbuch/reihe? 
Herr Hamzé: Schatten des Windes
Salzreporter: Rosenkohl, Brokkoli oder Rosinen? 
Herr Hamzé: Rosinen
Salzreporter: Tuvalu oder Kiribati als Urlaubsziel? 
Herr Hamzé: [Nach kurzer Nachfrage] Kiribati.
Salzreporter: Wenn Superkleber wirklich überall und alles klebt, warum bleibt er dann nicht auf 
der Innenseite der Tube kleben? 
Herr Hamzé: Lernt man in Klasse 11/12. Ich kanns euch aber auch jetzt erklären, wenn ihr noch Zeit habt.
Salzreporter: Nein danke, wir kommen bestimmt noch drauf zurück. Vielen Dank für das Interview!

Stand: Sommer 2016
Peter Sabath, Ansgar Jörg

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Bildquelle: mcgill.ca (Stand: 23.02.2018 | 14:20) Quellseite
 
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Freitag, 16. Februar 2018

Die Buslotsen Ausbildung 2018


Am 16.02.2018, von 07:45 bis ca. 12:50, wurden die neuen Buslotsen ausgebildet. Es waren sowohl Gymnasiasten als auch Oberschüler anwesend. In der ersten Doppelstunde wurde Theorie zu Gewalt und Gewaltarten behandelt. In der dritten und vierten Stunde folgten dann praktische Übungen im Bus, wo die angehenden Buslotsen üben konnten, mit verschiedenen Situationen umzugehen. Weil für die Teilnehmer die zweite große Pause ausfiel, gab es am Anfang der fünften Stunde eine längere Pause. Als diese Pause zu Ende war, wurden von den Polizisten mögliche Fragen geklärt. Später konnten die angehenden Buslotsen auch noch Fragen an vier Buslotsinnen aus dem elften Jahrgang stellen, welche auch beantwortet wurden. Nachdem die Veranstaltung beendet war, konnten die Buslotsen auch schon ihren Dienst antreten. Später werden die neuen Buslotsen auch noch eine Urkunde und einen Schlüsselanhänger bekommen.


Pauline Sabath, 16.02.2018
Verantwortlich für diesen Inhalt: das komplette Team
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Bildquelle: gymnasium-salzhausen.de (Stand: 16.02.2018 | 14:53) Quellseite

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Freitag, 9. Februar 2018

Podiumsdiskussion 2018

Am 06.02.2018 fand in der fünften und sechsten Stunde eine Podiumsdiskussion mit Vertretern der Samtgemeinde Salzhausen statt. Die Schüler des achten Jahrgangs konnten Fragen an die Politiker stellen, die meist auch beantwortet wurden. Es wurden zwar Fragen, welche die Gemeinde betreffen, gestellt, aber auch Fragen auf Bundesebene. Natürlich wurde auch gefragt, was die Politiker von der Legalisierung von Cannabis halten. Ein Gemeindevertreter antwortete, dass er dafür ist, dass Cannabis legalisiert wird, weil dies nur eine „leichte“ Droge sei und z.B. Alkohol, welches eine „harte“ Droge ist, legal ist und dies keinen Sinn ergebe. Außerdem gab es noch Fragen wie „Was waren bzw. sind ihre Ziele und haben sie diese schon erreicht?“, ein paar der Politiker sagten, dass es immer neue Ziele gäbe und wichen der Frage so also ein bisschen aus.
Unter anderem gab es auch einige Meinungsverschiedenheiten unter ihnen, jedoch waren sie meistens einer Meinung. Zum Schluss waren viele Fragen beantwortet, aber bestimmt noch nicht alle.

Pauline Sabath, 09.02.2018
Verantwortlich für diesen Inhalt: das komplette Team

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