Freitag, 4. November 2016

Religion und Gewalt

Diesen Montag, am 31.10.2016, war die Veranstaltung "Religion und Gewalt", die von mehreren Religionslehrern und Teilen des 10. Jahrgangs organisiert wurde. Die Vorstellung fand in der 5. Stunde für alle 8.-10. Klassen im Forum statt. Wir waren natürlich vor Ort, um auch den jüngeren Jahrgängen zu Berichten, was dort stattfand.
Nachdem die Band-AG mit dem Lied "Zombies" in die Veranstaltung einführte, moderierten einige Schüler des 10. Jahrgangs durch die Veranstaltung. Danach wurde über die Verbindung zwischen Religion und Gewalt mit Präsentationen, Schlagzeilen, und Beispielen wie den Bauernkriegen und den Kreuzzügen diskutiert. Darauf wurde uns noch ein Rollenspiel gezeigt, bei dem die Frage behandelt wurde, ob Kinder ohne Religion gewalttätiger sind. Dabei war ein Schüler besonders überzeugend, denn er wollte unbedingt noch ein Bonbon haben. Das Ergebnis war für einige der "Wissenschaftler" überraschend: Die 'Testperson' ohne Religion hatte, mehr oder weniger freiwillig, auf ihre Bonbons verzichtet, während die Christin und der Muslim sich mehrere nahmen - natürlich alles nur im Rahmen des Rollenspiels. Anschließend gab es eine Art Interview mit der Sprachlernklasse. Sie erklärten, der IS habe nichts mit Religion zu tun.
Darauf gab es eine Veranschaulichung des DSP-Kurses von  Herrn Schröder in Form eines Standbildes. Das Standbild war ein wahres Schlachtfeld; es zeugte von Gewalt gegen betende Schülerinnen und Schüler. Nachdem sie eine Minute so verharrt hatten, gaben sie sich alle die Hand und umarmten sich. Die Posen, die vorher Gewalt gezeigt hatten, verwandelten sich in Akte der Nächstenliebe.
Abschließend spielte die Band-AG das Lied "Hero of War", welches die Veranstaltung abrundete.

 Quellen: Gymnasium-Salzhausen.de (Homepage, 4.11.2016), Gedächtnis der Salzreporter

Bernd Stüven, 4.11.2016
Verantwortlich für diesen Inhalt: das komplette Team

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